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Die Hirnforschung hat wesentliche Faktoren für den Lernerfolg erkannt.
Leider werden diese beim 'normalen' Lernen nicht genutzt.
Ich versuche, diese Faktoren in den Lernspielen zu berücksichtigen, sodass ein maximaler Lernerfolg erzielt werden kann.

Hier mal die wichtigsten Faktoren:


Antrieb, Ziele

POL01
Wenn das Gelernte hilft - und wenn vorerst auch nur im Spiel - fällt es leichter es auch zu behalten. Lesezeichen setzen
Author: nik
Erfolgserlebnisse

POL02
führen zur Ausschüttung von Glückshormonen, die das Angewendete (=Erlernte) bestärken.
Ich versuche daher, die kleinen Erfolge in den Spielen mit dem Erlernten zu verbinden. ZB. Werden beim Memory dann, wenn 2 passende Karten umgedreht wurden diese nicht sofort entfernt, sondern mit den wesentlichen Infos für 3 Sekunden am Bildschirm angezeigt.
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Author: nik
Mustererkennung

POL03
Unser Hirn ist dauerhaft und automatisch damit beschäftigt, Muster zu erkennen und immer weiter zu differenzieren.

Dadurch wird der Blick für das Wesentliche immer besser.

Die meisten Vorschulkinder, die ich kenne, können in ihrer Muttersprache Sätze einwandfrei formulieren. Aber nicht, weil sie wissen, was ein Subjekt oder Prädikat ist, sondern weil sie durch Zuhören das Muster der Sprache gelernt und immer weiter differenziert haben.

Daher werden auch in den Spielen wiederkehrende Muster mit verschiedenen Differenzierungen verwendet.

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Author: nik
prozessuales Merken

POL04
Dieser Punkt würde sich ein eigenes Kapitel verdienen, hier mal nur kurz gestreift:

Die Annahme, dass wir in unserem Hirn Daten speichern ist FALSCH.

Wir speichern Abläufe, die dann durch Wiederauftreten von Triggern ausgelöst werden und an deren Ende das steht, was wir dann für das gespeicherte Datenelement halten.

Der Unterschied scheint egal zu sein, ist er aber nur in trivialen Situationen, in denen die Auslöser und die Fragestellung zusammenfallen.

Sind sie schon mal aus unbekannter Richtung in eine Strasse eingebogen, die sie eigentlich gut kennen. Nicht der erste Blick sondern erst die Bewegung in der Gasse führt zu dem Aha-Erlebnis.

Oder: Sie haben das Alphabet in der Grundschule wirklich fürs Leben gelernt. Aber können sie auf Anhieb sagen, welches der 18. Buchstabe ist, oder müssen sie einen Prozess durchlaufen, um dorthin zu kommen.

Noch deutlicher: Die meisten Menschen können sofort sagen, welcher Buchstabe der nächste im Alphabet ist, müssen aber rekonstruieren, wenn sie den vorhergehenden benennen sollen.

Wir Lernen nicht Inhalte, sondern Wege. Es ist gut, wenn wir alle wissen, wie viele Buchstaben es gibt und welche das sind. Dass wir sie alle in derselben Reihenfolge aufsagen können, ist eine Hilfskonstruktion.

Ist natürlich anders beim Periodensystem, wo die Nachbarschaft von Elementen durchaus informativ ist.
In jedem Fall sollte man in Spielprogrammen darauf achten, welche Prozesse antrainiert werden.

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Author: nik
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