Dieser Punkt würde sich ein eigenes Kapitel verdienen, hier mal nur kurz gestreift:Die Annahme, dass wir in unserem Hirn Daten speichern ist FALSCH. Wir speichern Abläufe, die dann durch Wiederauftreten von Triggern ausgelöst werden und an deren Ende das steht, was wir dann für das gespeicherte Datenelement halten. Der Unterschied scheint egal zu sein, ist er aber nur in trivialen Situationen, in denen die Auslöser und die Fragestellung zusammenfallen. Sind sie schon mal aus unbekannter Richtung in eine Strasse eingebogen, die sie eigentlich gut kennen. Nicht der erste Blick sondern erst die Bewegung in der Gasse führt zu dem Aha-Erlebnis. Oder: Sie haben das Alphabet in der Grundschule wirklich fürs Leben gelernt. Aber können sie auf Anhieb sagen, welches der 18. Buchstabe ist, oder müssen sie einen Prozess durchlaufen, um dorthin zu kommen. Noch deutlicher: Die meisten Menschen können sofort sagen, welcher Buchstabe der nächste im Alphabet ist, müssen aber rekonstruieren, wenn sie den vorhergehenden benennen sollen. Wir Lernen nicht Inhalte, sondern Wege. Es ist gut, wenn wir alle wissen, wie viele Buchstaben es gibt und welche das sind. Dass wir sie alle in derselben Reihenfolge aufsagen können, ist eine Hilfskonstruktion. Ist natürlich anders beim Periodensystem, wo die Nachbarschaft von Elementen durchaus informativ ist. In jedem Fall sollte man in Spielprogrammen darauf achten, welche Prozesse antrainiert werden.
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