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In zunehmendem Maß werden Redaktionssysteme (CMS - contentmanagement-systeme) eingesetzt, um dem Seiteninhaber die Möglichkeit zur Gestaltung seiner Seite zu geben.
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CMS-Einsatz
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Dabei werden Design-Vorlagen geschaffen, die vom Redakteur mit aktuellen Inhalten befüllt in die homepage integriert werden können. Eine tolle Sache, die für bestimmte Themen in jedem Fall Sinn macht.
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Author:
nik
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CMS-Grenzen
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Zu bedenken ist dabei, dass auch CMS eine 'Nullsummen-spiel' ist. Für alle Inhaltstypen, die später flexibel gehandhabt werden können, ist vorweg Vorsorge zu treffen, durch entsprechende Funktionen, Vorlagen, Seitenaufteilungen, etc. Und je dynamischer das CMS aufgebaut wird, desto komplexer wird auch die Handhabung für den Redakteur. Nun ist es für den Redakteur notwendig, schnell und einfach aktuelle Themen und Bilder auf die Internetseite zu bringen, aber ein CMS-System, das zB: den schnellen Austausch des Firmenwortlautes oder der AGB vorsieht, ist in den meisten Fällen nur mehr kompliziert.
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Author:
nik
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Dynamik contra Design
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Eine grafisch durchgestaltete Seite, in der von der Platzverteilung bis zum Zusammenwirken der Elemente alles durchdacht ist, steht gegen die Dynamik der aktuellen Inhalte. Seiten, die CMS verwenden, sehen oftmals nach kurzer Zeit aus wie eine riesige 'Datenhalde', da die Seiten in einem gleichbleibenden Schema 'befüllt' werden.
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Author:
nik
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Praxiserfahrung
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Nach jahrelangem Einsatz eines Redaktionssystems zeigt die Praxis, dass in jedem Fall die Möglichkeiten des CMS nur in bestimmten Bereichen tatsächlich genutzt werden. Ca. 2 Drittel der Möglichkeiten werden nicht - oder nur von html-kundigen Nutzern angewendet, da sie neben der Pflege von Daten auch ein Maß an Gestaltung verlangen. Das beginnt bereits damit, dass wichtigere Fotos und Abbildungen entsprechend aufbereitet werden müssen, was den Profi 10 Minuten kostet, den üblichen Anwender aber einen Tag lang beschäftigt. Ich bin daher dazu übergegangen, die Inhalte einer homepage auf 3 Datentypen zu teilen.
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Author:
nik
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kurzfristige Inhalte
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Inhalte, die sich im Tagesrhythmus - oder noch schneller - ändern können. Hier zählt weniger die optische Gefälligkeit als die Einfachheit der Handhabung. Veranstaltungen, Ankündigungen, Berichte, Aufrufe, Angebote, Artikel, .... Zumeist möchte man die aktuellsten davon sofort auf der Startseite haben, eine Einordnung in ein Menuesystem ist sekundär.
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Author:
nik
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langfristige Inhalte
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Firmenbezeichnungen, Logos, Ausrichtung, Struktur, ... Diese Inhalte sollten einen Wiedererkennungswert haben, ihre Einbindung in die Seite sollte 'sauber' sein, die Abstimmung von Farben, Grafiken, Größen muß stimmig sein. Da sich diese Komponenten nur selten ändern, bzw. eine Änderung kaum vorhersagbare Auswikrungen hat, gibt es dafür keine passenden Design-Vorlagen.
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Author:
nik
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dazwischen - die mittelfristigen contents
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Wo die Grenzen sind, hängt von der Internetseite ab. Als Daumenpeilung kann man von den 'Besucherzahlen' ausgehen. Wenn ich davon ausgehe, dass ein einmal erstellter content zig-tausend mal gelesen wird, bevor er wieder ersetzt wird, dann handelt es sich um langfristige Inhalte und die detaillierte Gestaltung macht sich entsprechend bezahlt. Wird diese Zahl bereits in wenigen Tagen erreicht, ist die Konsequenz nicht die, ein CMS zu verwenden, sondern entpsrechend geschulte Mitarbeiter einzusetzen, die in Relation zur Breitenwirkung der Präsenz stehen. Mittelfristige Inhalte sind am ehesten der Bereich des Selbstbetrugs. Entweder hat man zu wenig detaillierte Vorlagen, um die Inhalte ihrer Wichtigkeit entsprechend zu gestalten, oder die Vorlagen sind so komplex, dass ein gehöroges Maß an Ausbildung zu ihrer Anwendung notwendig ist, das man aber im gegebenen Fall bereits wieder vergessen hat, weil es ja nicht jeden Tag vorkommt.
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Author:
nik
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Gestaltungseinbußen
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Bei der Anwendung eines CMS wird ein Design-Schema für die Internetseite gestaltet, das Vorlagen für alle Inhalte enthält. Dies bringt Freiheitsgrade in der Aktualisierung der Präsenz. Aber es setzt auch Grenzen. Die gesamte Präsenz wird sozusagen über einen Kamm geschoren. Für spezielle Inhalte einzigartige Gestaltungen umzusetzen, wird damit faktisch unmöglich. CMS-Seiten sind damit zwar - im besten Fall - immer up to date - aber man erlebt dann kaum noch Überraschungen, da alles seinen Platz und sein Format hat. Und das ist nicht immer das Beste.
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Author:
nik
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Rentabilität
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Es erscheint sparsam, mittels CMS die immer wiederkehrenden Aufgaben eines html-Programmierers einzusparen. Dem entgegen steht jedoch, dass damit ein höherer Aufwand zu Beginn steht, da für alle Eventualitäten vorgesorgt werden muß und zum anderen die Lebensdauer einer Internetseite. Es gibt kaum kompatible CMS-Systeme, die einen einfachen Umstieg erlauben. Meine Erfahrung aus der Praxis ist, dass die CMS-Funktionen für 20% gut bis sehr gut genutzt werden und damit ihr Einsatz gerechtfertigt ist. Die restlichen 80% werden nicht oder selten genutzt und hätten sich dann auch eine spezifischere Behandlung verdient. ZB: Mitarbeiterseite. Zumeist ein mittelfristiger Inhalt. Aber bei kundorientierten Unternehmen kann es wichtig sein, dass nicht irgendein Mitarbeiterbild in irgendeinem Format auf die Seite geklatscht wird und die Mitarbeiter 'in einer Wurscht' auf der Seite stehen, sondern der Eindruck eines Teams in gefälliger Form ensteht. Die Kosten dafür stehen meist in keinem Verhältnis zum Effekt. Ebenso zb. bei einem neuen Produkt, dessen herausgehobene Qualität nicht durch eine Standardvorlage verkauft werden kann.
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Author:
nik
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by Nik
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