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November 2008Wie kriegt man die Behinderten medienverträglich wegManche AM-Techniken sind einfach genial, zB:Wie kann man sich ein soziales Medienimage bewahren und gleichzeitig die "Menschen mit besonderen Bedürfnissen", also die Behinderten rausdrängen, oder besser gesagt reindrängen in die dafür geschaffenen Aufbewahrungsanstalten. 1.) Zuerst einmal setzt man mächtig Kohle ein für Projekte, die den behinderten Ausbildung und Integration bringen sollen. Das kommt bei den Medien gut an, setzen sie den Betrag ruhig so hoch, dass scheinbar unvorstellbare Visionen machbar scheinen. 2.) Dann definiert man Leistungsquoten, damit nicht unqualifizierte Projekte auftauchen, die ihr Geld nicht Wert sind. Auch das ist medial gut zu verkaufen. Der Steuerzahler wird es Ihnen danken, schließlich ist es ja sein Geld, mit dem sie sorgsam umzugehen haben. Setzen sie die Quote zumindest so hoch, dass immer wieder Projekte durchfallen. Denn es gibt immer schlechte Projekte und wenn niemand unter der Quote bleibt, dann war sie zu tief. Und jetzt kommt der geniale Zug: Erweitern Sie den Zugang nach oben !!! Sind nicht Menschen, die einmal sitzengeblieben sind auch irgendwie behindert. Oder Jugendliche, die mal ein soziales Problem hatten, oder solche, die eine Zeit keinen Bock auf Schule hatten - eine schlechte Phase eben. Dann noch die, die irgendwann mit Drogen in Berührung kamen, eine Sonderschule besucht haben, .. Sie können sich drauf verlassen: Mit jedem einzelnen, dem sie den Zugang zu den Projekten ermöglichen, kriegen sie ein Behinderten raus aus den Qualifizierungsmaßnahmen. Unter dem Druck der Quoten können sie diesen Prozess beliebig steuern, denn selbst der aufmüpfigste Initiator will ja im nächsten Jahr wieder sein Budget haben. In der Praxis kann damit der Behindertenanteil unter die 10 % -Marke gepreßt werden. Fazit: 1.) mit entsprechend hoch dotierten Beträgen schaffen Sie sich den sozialen touch. Wählen Sie dafür schlagkräftige Namen wie zB: Behindertenmilliarde 2.) Mit entsprechend hohen Quoten erzeugen Sie Leistungsdruck und können das in den Medien als gewissenhaft und sorgfältig verkaufen. 3.) Durch die Öffnung für alle AMS-Kunden senken Sie die Arbeitslosenrate und nutzen gleichzeitig die "Behindertenmilliarde" zur Querfinanzierung des Arbeitsmarktes, ohne dass das an die große Glocke gehängt wird. Sie glauben jetzt wahrscheinlich, dass de facto niemand so skrupellos und zynisch sein kann, tatsächlich so vorzugehen ?
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