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Oktober 2008

Strahlenschutz durch Handymasten

Nirgends - im verbauten Gebiet ist die Belastung durch Handystrahlen geringer als in der Nähe von Handymasten -sofern man seinen Kopf nicht direkt gegen die Sendeantennen hält - was aber aufgrund der Höhe der Masten meist ohnehin nicht möglich ist.

Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, das statistisch oder wissenschaftlich zu belegen, insofern ist es nur meine Meinung.

Aber wenn sie Lust haben, können sie meinen Argumenten folgen:

Bei der Kommunikation zwischen Handymast und Handy treten beide als Sender und Empfänger auf.
Das bedeutet, dass sowohl Handy wie auch Handymast Mikrowellenstrahlung in der gleichen Leistungsdimension abgeben müssen. Handymasten strahlen also nicht wesentlich mehr Leistung ab als andererseits die Handys ( Differenz max. 1:10).
Hätte ja auch keinen Sinn, denn wozu sollte der Sender das Handy erreichen können, wenn sich dieses nicht zurückmelden kann ?

Nun weiß weder der Handymast, wo sich die Handys gerade aufhalten, noch das Handy, wo der nächste Mast steht. Daher müssen sie ihre Leistung flächig abstrahlen und können sie nicht in eine Richtung fokusieren.

Bei flächig abgestrahlter Leistung sinkt die Stärke mit dem Quadrat der Entfernung.
Also ist ein Sender in 10 Meter Entfernung nur 1% der Gefährdung, die ein Sender in 1 Meter Abstand hat.

Ganz zu schweigen von einem Handy, das man am Körper trägt und dessen Strahlung nun millionenfach stärker wirkt.

Na gut, wenn Sie soweit mitgelesen haben, werden Sie feststellen, dass ein Handymast keine wesentliche Erhöhung der Strahlung mit sich bringt, aber wo liegt der Vorteil ?

Aufgrund der unterschiedlichen Entfernungen ist jedes Handy in meinem Umkreis von ein paar Metern die wesentlichere Strahlungsquelle. Und diese Handys strahlen umso mehr, je schlechter der Empfang ist, also im Normalfall - je weiter weg der nächste Sender ist. Zumindest mit meinem Handy kann ich im städtischen und gut bestrahltem Gebiet 3 mal so lang telefonieren wie in manchen ländlichen Gegenden. Was also bedeutet, dass mich mein eigenes Handy in der unberührten Natur 3 mal so stark verstrahlt. Und da geht es nicht um Mikrowatt, die mich eventuell in 100 Meter Abstand vom Masten treffen, sondern um die vollen 2 Watt, mit denen mein Handy nach Kontakt schreit.
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