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15. August 2002

Die 1. Tour ist beendet – die Eindrücke werden bleiben

Tour durchs Steirische Weinland
Resümee

Eine Woche waren wir in einer der schönsten Landschaften Österreichs unterwegs. Entlang der steirischen Weinstraßen trafen wir mit Musikanten zusammen, die das Herz am rechten Fleck tragen, ihre Heimat lieben und bei ihren Engagements im In- und Ausland dieses großartige Land würdig vertreten. Freilich wohnen wesentlich mehr Vertreter der steirischen Musik hier. Viele von ihnen befanden sich selbst auf Tournee oder genossen irgendwo in der Welt den verdienten Urlaub.
Berühmt, bekannt, unbekannt oder einfach noch nicht entdeckt – eines ist ihnen allen gleich: sie musizieren aus Freude an der Musik, obwohl das Getriebe des Musikgeschäftes beinhart ist. Einige wenige Drahtzieher haben die Fäden in der Hand. Sie bestimmen, wer nach oben kommt und oben bleibt. Das Bild, das wir durch das Fernsehen vermittelt bekommen, ist verfälscht. Es sind immer die selben Interpreten und Gruppen, die uns vorgesetzt werden – so, als gäbe es keine anderen und vielleicht auch vom musikalischen Können bessere. Die Rundfunkstationen sind da schon flexibler. Hier kommen auch weniger Prominente zum Zug. Am besten informiert ist das treue Publikum, das sich bei öffentlichen Auftritten über das sehr breite Spektrum des österreichischen Musikgeschehens informiert.
derfranz – der Musikserver – ist in diesem Sinne ebenfalls Publikum. Unsere Mitarbeiter kennen die Szene sehr genau. Mit den meisten Künstlern sind wir sogar befreundet. Gerade deshalb machen wir es uns zur Aufgabe, allen jenen, die sonst bei den Medien durch den Rost fallen, eine Plattform zu geben und ihnen den Stellenwert zuzuweisen, den sie verdienen. Von Namen unvoreingenommen! Bereits während unserer 1. Tour stießen wir auf junge Musiker, denen die Zukunft gehören sollte.
Wie im gesamten Österreich zeigte sich auch im Steirischen Weinland die enge Verknüpfung von Region und Musik. Die Heimat ist die Nabelschnur, ja sozusagen gar der Mutterkuchen, aus dem sich die Musikalität nährt. Die Heimat fungiert aber auch als Nährboden zur Erhaltung der eigenen Identität. Die Musik und die gesungenen Texte haben gerade heute eine enorm wichtige Funktion. Dialekt, rein österreichische Worte und Begriffe werden gepflegt und erhalten. Gottlob greift die ins ‚Piefke-Deutsch“ führende Sprache hier genau so wenig wie die Anglisierung vieler schöner Worte, die uns und unsere Heimat letztlich ausmachen.
Die Österreich erhaltende Funktion, welche Musikanten und Musik ausüben, zeigt sich erst recht bei den Produkten, die von der Natur hervorgebracht und von den Menschen veredelt werden. Im Steirischen Weinland ist es freilich der Wein und der Kürbis. Trauben bester Qualität reifen hier und die steirischen Winzer keltern dieses Naturprodukt mit großem Wissen, viel Erfahrung und Hingabe zu edlen Tropfen. Schilcher, Klöcher Traminer, Welschriesling und viele andere Sorten werden von den Konsumenten im In- und Ausland hoch geschätzt. Durch das Steirische Weinland zieht sich zudem eine Ölspur, auf der man nicht auszurutschen droht. Das Steirische Kürbiskernöl ist nicht nur gesund, es ist längst zu einem Kultur- und Kultnahrungsmittel geworden.
Musik, Wein und Steirisches Kernöl – eingebettet in eine wunderbare Landschaft, die darüber hinaus noch Hunderte Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Alles zusammen ergibt eine Einheit, die man erst richtig versteht, wandelt man auf den Spuren Österreichischer Identität.
Eine Woche war viel zu kurz. Aber wir konnten viel mit nach Hause nehmen.
Foto: Steiermark Tourismus/Harry Schiffer

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