15. Februar 2003
Musik-Dateien bekommen ID-Nummer
IFPI, der internationale Verband der Musikindustrie, hat ein elektronisches Identifikationssystem f?ikdateien, den so genannten Global Release Identifier (GRid), vorgestellt. Das gemeinsam mit dem US-Verband RIAA entwickelte System soll beim Online-Handel mit Musik eingesetzt werden, damit die Inhaber der Urheberrechte adä±µat bezahlt werden k?n.
Der neue Standard zur Kennzeichnung digitaler Musikdateien entspricht dem Universal Product Code (UPC) auf Tonträ§¥rn. Das System sieht vor, dass jedem Lied eine elektronische Seriennummer zugewiesen wird, die eine Identifikation erm?cht. Dadurch ist einfach nachvollziehbar, wann und wie oft ein Song online ? per Audio-Stream oder Download ? verkauft wird.
H䮤ler, die den GRid anwenden, m?ein Jahresgeb?n 150 Pfund (226 Euro) an die IFPI zahlen. Daf? das System hohe quantitative Kapazit䴥n: Mit einem Identifier k?n 30 Mio. verschiedene Titel markiert werden. GRid soll bestehende Identifikationssysteme nicht ersetzen. Allerdings hofft die IFPI, dass sich das System auf freiwilliger Basis durchsetzt.
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